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		<title>Super Mario Whitewall</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 10:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Onlineshop]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kati hat mir mal wieder nen Gutschein zugesteckt, mir in die Wange gekniffen und gesagt: &#8220;Kauf dir was Schönes! Und zwar einen Foto-Abzug hinter Acrylglas bei Whitewall.&#8221; Das habe ich dann auch gemacht. Und zwar so.

Schritt 1: In Bilderordnern wühlen. Welches Foto ist es wert gerahmt an der Wand zu hängen. Welches Bild passt überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://thestiller.de/images/mariowhitewall.jpg" class="alignnone" width="600" height="300" /></p>
<p><a href="http://www.sonic-grape.com">Kati</a> hat mir mal wieder nen Gutschein zugesteckt, mir in die Wange gekniffen und gesagt: &#8220;Kauf dir was Schönes! Und zwar einen <a href="http://de.whitewall.com/fotolabor/foto-abzug-hinter-acrylglas-lumasec">Foto-Abzug hinter Acrylglas</a> bei <a href="http://de.whitewall.com/">Whitewall</a>.&#8221; Das habe ich dann auch gemacht. Und zwar so.</p>
<p><span id="more-2678"></span></p>
<p>Schritt 1: In Bilderordnern wühlen. Welches Foto ist es wert gerahmt an der Wand zu hängen. Welches Bild passt überhaupt in das Raumschema. In die große Wohnküche, in der außer einem gerahmten Tour-Plakat von den Blood Red Shoes in schwarz-weiß-blau, einer Uhr und einem <a href="http://www.bagusengros.dk/images/QL10091_Sp_Key_BrownGreen.jpg">Briefkastenschlüsselvogel</a> direkt darunter (Kuckucksuhr reloaded quasi) gar nicht mal viel an den vor wenigen Wochen frisch gepinselten Wänden hängt.</p>
<p>Schritt 2: Immer noch unentschlossen auf der Website von Whitewall rumklicken und feststellen, dass man gar nicht an Standardgrößen wie 30*40cm gebunden ist. Von 9*9cm bis 180*180cm ist alles drin. Und da kam mir die Idee wie ein Blitz bei Super Mario Kart. Nur mit weniger Fluchen. An meine Wand kommt <strong>Level 1-1 von Super Mario Bros</strong> für das altehrwürdige Nintendo Entertainment System. Jawoll! Es musste bloß noch gefunden werden. Als Bild versteht sich.</p>
<p>Schritt 3: Google Bildersuche. Super Mario Level 1-1. Ah, da ist es. Qualität ist super, recht groß, aber jetzt kommt das berühmt berüchtige ABER, das immer kommen muss, wenn ein Plan zu gut ist. Man hat zwar bei Whitewall eine recht freie Auswahl was die Bildgröße angeht, das Original muss aber mindestens 1330*1330 Pixel groß sein. Und mein Fundstück hatte zwar knapp über 3300 Pixel in der Breite, aber bloß 600 oder so in der Höhe. Na gut. Weiter suchen. Und dann fand ich es. Etwa 6000 Pixel breit, über 3000 Pixel hoch, der blaue Himmel über dem Level ging schier endlos in die Höhe. Zum Glück kein Problem, denn jetzt kommt der Teil, an dem die Pixelgrößenbestimmung von Whitewall in die Tonne getreten wird.</p>
<p>Schritt 4: Die Bilder können frei zugeschnitten werden. Nicht nur die Größe des Druckes, sondern auch die Abbildung. Das Motiv selbst hatte etwa eine Größe von 120cm in der Breite (umgerechnet) und 48cm in der Höhe. Aber eben mit 39cm unnötigem Himmel. Mit dem Tool von Whitewall rumgeschnippelt und tataa, das fertige Motiv war da. 115cm in der Breite, 9cm in der Höhe für einen Wenn-Kati-nicht-wäre-Preis von 52€ (72€ mit Versand). Bestellt, Däumchen gedreht, gewartet.</p>
<p>Schritt 5: Knapp eine Woche hat die Produktion gedauert, dann kam die Versandbestätigung und einen Tag später gab der UPS-Mann das Paket bei den Nachbarn ab, schrieb den Namen meiner anderen Nachbarn auf den Abholwisch und sorgte dadurch natürlich erstmal für Verwirrung, sowohl bei den Nachbarn, als auch bei mir. Einfach mal mein Glück bei der anderen WG probiert, jawoll, da ist das Ding! Gut verpackt. Also echt gut verpackt, seht ihr oben rechts auf dem Bild. Dicke Pappe fest in einen speziell für die Bildgröße angefertigten Holzrahmen getackert. Da bräuchte man fast eine Anleitung zum gefahrlosen Auspacken, wobei sich die Gefahr auf auftretende Schnittwunden des Auspackers bezieht, das Bild ist ja gut geschützt.</p>
<p>Schritt 6: Freuen! Der Druck hat nicht nur eine tolle Qualität, unter der 2 Millimeter dicken und leicht spiegelnden Acrylglas-Schicht sieht es richtig edel aus. Befestigt ist das Bild an einer Metallschiene mit 6 Löcher für Nägel, die Schiene kann aber auch einfach auf in der Wand hängende Nägel drauf gesetzt werden. Falls man sich mal vermisst beim Nägel in die Wand schlagen. Was natürlich keiner tun würde. Denkt euch ein Hüsteln im Hintergrund.</p>
<p><img alt="" src="http://thestiller.de/images/whitewall2.jpg" class="alignnone" width="600" height="300" /></p>
<p>Eine schöne Sache, diese Acrylglas-Bilder. Nicht nur wegen des epischen Motivs. Tolle Qualität, schnelle Abwicklung, besonders wenn man mal bedenkt, dass die Bildgröße ja doch eher ungewöhnlich ist. Der Preis ist eigentlich auch in Ordnung. Mal als Vergleichswert, ein <a href="http://de.whitewall.com/priceTable/index?product=Lumasec">30*40cm großes Bild kostet 59€</a>, für nen gescheiten Rahmen, also einen wirklich gescheiten Rahmen, nicht so ein popeliges Ikea-Ding, das schon beim Auspacken fast auseinander fällt, zahlt man ja auch gut und gerne 30€. Oder mehr. Lediglich die Versandkosten sind mit knapp 20€ etwas happig. Aber aufgrund der irgendwie spektakulären Verpackung auch nachvollziehbar.</p>
<p>Jetzt muss ich mich bloß ein wenig von meiner akuten Lust Super Mario Bros zu spielen losreißen. Und natürlich, wie immer bei Beiträgen dieser Art, den würdigsten Abschluss schreiben: Vielen Dank, liebe Kati!</p>
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		<title>T-Post</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 14:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klamotten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer mich kennt, der weiß, ich bin ein T-Shirt-Junkie. Nachdem ich kürzlich Threadless leer gekauft habe (die haben bis zum Monatsende einen 10$-Sale, also knapp 7,50€ für ein Shirt, da musste ich ja zuschlagen), und auch schon knapp 10 ABT-Leibchen besitze, ist mein Ziel irgendwann 366 Shirts im Schrank zu haben (eins für jeden Tag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://thestiller.de/images/t-post.jpg" class="alignnone" width="600" height="300" /></p>
<p>Wer mich kennt, der weiß, ich bin ein T-Shirt-Junkie. Nachdem ich kürzlich <a href="http://threadless.com/?from=thestiller">Threadless</a> leer gekauft habe (die haben bis zum Monatsende einen 10$-Sale, also knapp 7,50€ für ein Shirt, da musste ich ja zuschlagen), und auch schon knapp 10 <a href="http://www.a-better-tomorrow.com?credits=the_stiller">ABT-Leibchen</a> besitze, ist mein Ziel irgendwann 366 Shirts im Schrank zu haben (eins für jeden Tag, auch in Schaltjahren) wieder ein Stückchen näher gerückt. Aber irgendwie ist immer das Wunschshirt zu bestellen ja auch langweilig. Und dann kommen ein paar Schweden  mit einer Wundertüte aus 100% Baumwolle namens <a href="http://www.t-post.se/">T-Post</a> um die Ecke.</p>
<p><span id="more-2666"></span></p>
<p>T-Post funktioniert nach dem Abo-Prinzip. Ihr meldet euch an und bekommt für 19€ alle fünf Wochen ein Shirt in euren Briefkasten gesteckt. Ihr wisst nicht, was ihr bekommt, ihr wisst nicht, ob es euch gefällt, ihr müsst halt damit leben. Vielleicht ist es das großartigste Stück Stoff, das je eure nackte Haut bedeckt hat, vielleicht ist es aber auch bloß das &#8220;hübsche&#8221; Weihnachtsgeschenk für eure doofe Schwester. Auch wenn die <a href="http://www.t-post.se/past-issues">Übersicht über die letzten Shirts</a> eher zur ersten Annahme tendieren lässt. Und falls ihr ihr denkt, ihr habt richtig in die Mülltonne gegriffen, tja, ihr könnt das Abo sofort kündigen.</p>
<p>Ne super Sache ist T-Post für all diejenigen, die keine Lust haben mit dem gleichen H&#038;M-Shirt wie alle anderen im Club des Vertrauens rumzurennen. Die Dinger bestehen nicht nur aus feinem American Apparel-Zwirn, sie sind auch limitiert und zwar auf die Zahl der Abonnenten. Back issue sichern ist nicht. Entweder ihr habt das Shirt bekommen oder ihr guckt in die Röhre. Oder zu eBay. Oder zur doofen Schwester eines Kumpels. </p>
<p>Und jetzt kommen wir mit einem kleinen Trommelwirbel zur erst richtig interessanten Geschichte rund um T-Post. Die Shirts sind nicht nur außerhalb von FKK-Stränden höchst geschätzte Körperbekleidung, sondern auch noch Lesestoff. Grundlage für das Motiv, das ihr auf der Brust spazieren tragen könnt, ist ein Text, der praktischerweise auf der Innenseite des Shirts abgedruckt ist. Falls euch also jemand auf das Ding anspricht und fragt, was das denn darstellen soll, dann könnt ihr einfach euer Shirt ausziehen, umdrehen und der Person zum Lesen in die Hand drücken. Wenn er oder sie nicht längst schreiend weg gerannt ist, könnt ihr ihn oder sie bestimmt beeindrucken. Oder so.</p>
<p>Tja, gute Sache eigentlich. Bis vielleicht auf die Tatsache, dass man derzeit bloß per Kreditkarte zahlen kann. Aber gut. Vielleicht gibt es irgendwann auch Paypal oder etwas in der Richtung. Ich bin jedenfalls angetan von der Geschichte und bis ich die 366 Shirts in meinem Schrank habe, wird eh noch ein bisschen Zeit vergehen. Ich hab bislang höchstens die Hälfte. Und das schreib ich bloß, damit die weiblichen Leser was zu gackern haben.</p>
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		<title>Scott Pilgrim vs. the World</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme und Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[
Foto: Universal
&#8220;WE ARE SEX BOB-OMB! 1-2-3-4!&#8221;
Fünf Worte, vier Zahlen und die zweite Gänsehaut nach nicht einmal drei Minuten. Die erste kam direkt zu Beginn von Scott Pilgrim vs. the World. Da tönte die klassische Universal-Titelmelodie so gar nicht klassisch, sondern stilecht im 8-Bit-Format aus den Kinolautsprechern. Zur Begeisterung des eh angenerdeten Publikums, das größtenteils genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><img class="alignnone" src="http://thestiller.de/images/scottpilgrim.jpg" alt="" width="600" height="300" /><br />
Foto: Universal</p>
<p><em>&#8220;WE ARE SEX BOB-OMB! 1-2-3-4!&#8221;</em></p>
<p>Fünf Worte, vier Zahlen und die zweite Gänsehaut nach nicht einmal drei Minuten. Die erste kam direkt zu Beginn von <strong>Scott Pilgrim vs. the World</strong>. Da tönte die klassische Universal-Titelmelodie so gar nicht klassisch, sondern stilecht im 8-Bit-Format aus den Kinolautsprechern. Zur Begeisterung des eh angenerdeten Publikums, das größtenteils genau wie ich direkt von der <a href="http://thestiller.de/?p=2620#comment-3166">gamescom</a> ins Kölner Rex am Ring zum exklusiven Screening gesprungen kam. Inklusive Super Mario. </p>
<p><span id="more-2651"></span></p>
<p>Zwei Tage vorher hatte ich noch traurig mit den Ohren geschlackert. Da hatte ich erstmals von der Vorführung gehört. Als alle Gewinnspiele bereits abgelaufen waren. Argh, Scott Pilgrim in der Originalversion und das in Köln! Da musste ich hin. Schnell noch hoffnungslos eine Mail an Universal geschrieben, die bei der Mittagswurst auf der gamescom beantwortet wurde: &#8220;Du stehst heute Abend auf der Gästeliste.&#8221;</p>
<p>Der Film ist großartig. Selbst wenn der etwas leise Sound und das gar nicht mal so gute Bild im Kino den Spaß etwas minderten. Aber dafür kann der Film nichts. Der ist rasant. Es gibt, gefühlt, keine Schnitte. Natürlich gibt es Schnitte, aber die Übergänge sind fließend. Tag und Nacht wechseln mit dem Shot auf das gleiche Motiv. Oder die nächste Szene wird per Zoom eingeleitet. Oder per Comic. Die Hintergrundmusik beginnt in einer Szene und erlebt den Höhepunkt in der nächsten. Überhaupt ist immer Musik da. Es gibt keinen ruhigen Moment. Glaube ich. So müssen Comics verfilmt werden.</p>
<p>Die Story? Ist wie in den <a href="http://thestiller.de/?p=2558">Comics</a>. Na gut, nicht ganz. Aber der Film unterscheidet sich nur leicht von den ersten fünf Bänden. Envy kommt etwas kurz. Dass Scott und Kim in der Highschool zusammen waren wird fast gar nicht thematisiert. Knives will Ramona erst spät an den Kragen. Lediglich das Ende ist anders, aber verständlich, Band 6 war bei Drehbeginn noch nicht fertig gestellt. </p>
<p>Ich hätte mir nicht mal Gedanken um mögliche Fehlbesetzungen machen müssen. Kim perfekt ist angepisst, Young Neil vielleicht etwas zu cool, Knives herrlich durchgeknallt, Ramona&#8217;s evil exes sind 100% getroffen. Selbst Kieran Culkin als Wallace passt, obwohl die Rolle im schwarz-weiß Comic nicht so blassnasig wirkt. Und Michael Cera ist die Rolle als liebenswerter Loser vermutlich für den Rest seiner Schauspielkarriere endgültig nicht mehr zu nehmen. Der heimliche Star ist jedoch Mark Webber (nicht der Rennfahrer) als Stephen Stills. Perfekt besetzt.</p>
<p>Ein weiteres großes Kompliment geht an Beck. Eh ein großartiger Musiker. Hört euch Sea Change an und ihr wisst, was ich meine. Beck steckt hinter Sex Bob-Omb. Er hat die Comic-Blasen zum Platzen gebracht und einen grandiosen Sound daraus gemacht. Kratzig, rockig und so gut, dass ich mir wünsche, dass sein neues Album genau so klingt. Oder einfach ne Platte unter dem Bandnamen aufnimmt.</p>
<p>Viele wunderbare Kleinigkeiten machen Ed Wrights Umsetzung von Bryan Lee O&#8217;Malleys Comics richtig charmant. Die Feengrotten-Melodie aus The Legend of Zelda, als Scott auf dem Klo ist. Die aus den Comics bekannten Hinweisschilder wem was gehört oder wie alt und awesome jemand ist. Manche Sachen, die ich nicht verraten möchte. Viele Dinge, die sicher auch erst beim zweiten oder dritten Mal auffallen. </p>
<p>Was dauern wird, schließlich wurde der deutsche Filmstart von November auf den 06.01.2011 verschoben. Und ich drücke wirklich allen Interessierten die Daumen, dass Universal den Film in manchen Kinos auch in der Originalversion zeigen wird. Das hat sich echt gelohnt. An epic of epic epicness!</p>
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		<title>Episches Wochenende</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 20:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein Wochenende voll an bunten Eindrücken. Freitag gamescom mit zwei Kumpels aus der Pfalz. Dutzende für mich uninteressante Stände auf der einen Seite, Nintendo auf der anderen. Wii Party ist ganz witzig. Donkey Kong Country Returns und Kirby&#8217;s Epic Yarn sind episch. Old school, 2D, liebevolle Grafik. Zwischendurch wurde immer mal wieder FIFA11 gespielt. Zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://thestiller.de/images/gcwe2.jpg" class="alignnone" width="600" height="208" /></p>
<p>Ein Wochenende voll an bunten Eindrücken. Freitag <strong>gamescom</strong> mit zwei Kumpels aus der Pfalz. Dutzende für mich uninteressante Stände auf der einen Seite, Nintendo auf der anderen. Wii Party ist ganz witzig. Donkey Kong Country Returns und Kirby&#8217;s Epic Yarn sind episch. Old school, 2D, liebevolle Grafik. Zwischendurch wurde immer mal wieder FIFA11 gespielt. Zur Entspannung und so. Und die Live-Aufzeichnung von MTV Home mit Rainer Calmund und Daniela Katzenberger geguckt. Bei der Mittagswurst E-Mails gecheckt und ausgerastet: doch noch auf der Gästeliste für das <strong>Scott Pilgrim vs. the World</strong>-Screening gelandet. Dazu morgen mehr. Aber, ihr ahnt es, ebenfalls episch. Also irgendwann am späten Nachmittag auf in die Stadt, Kino, Spaß!</p>
<p><span id="more-2620"></span></p>
<p>Nach dem Kino mit Freunden getroffen und zum gamescom-Festival. Zu den heiß geliebten <strong>Shout Out Louds</strong>. Ehrlich, wenn ich gerade denke, ich kann diese Band nicht noch mehr vergöttern, packen sie bei den Zugaben <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qAifrFAJIw4">Impossible</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-JX8NyjlNTo">You Are Dreaming</a> aus. So groß! Mit dem Pfälzer Besuch noch bis in die Nacht Mario Kart Wii gezockt und irgendwann völlig platt ins Bett gefallen.</p>
<p><img alt="" src="http://thestiller.de/images/gcwe1.jpg" class="alignnone" width="600" height="208" /></p>
<p>Samstag war nach vier Jahren endlich Schluss mit der Bundesligaabstinenz. Der <strong>FCK</strong> ist wieder da. Und gleich das erste Saisonspiel in der heimischen Fremde beim 1.FC Köln. Perfekt! Nach 87 Sekunden dann auch mal wieder ein Rekord für die Kölner: der schnellste Platzverweis der Bundesligageschichte. 0:1 nach 8 Minuten, 3:1 nach 90. Auswärtssieg, natürlich, Köln hat seit Jahrzehnten nicht gegen Lautern gewonnen. In der ersten Liga zumindest. </p>
<p>Gefeiert wurde in der Stadt. <strong>Max Herre</strong> spielte beim gamescom-Festival. Großartiger Typ, nicht nur, wenn er <a href="http://thestiller.de/?p=1788">liest</a>. Coca Cola verteilte Gratis-Cola, ein Mekka für die Pfandsammler, die sogar erstmal hunderte von Glasflaschen ignorierten. Trotzdem irgendwie immer ein mulmiges Gefühl Leute zu beobachten, die sich um 8 oder 25 Cent zanken und dann im Supermarkt in einer Schlange am Pfandautomaten stehen, während die Jugend neue Sixpacks raus auf die Straße schleppt.</p>
<p><img alt="" src="http://thestiller.de/images/gcwe3.jpg" class="alignnone" width="600" height="208" /></p>
<p>Sonntags zahlt man in Apotheken einen Aufschlag. Vier Euro für ne kleine Packung Paracetamol also statt 1,50. Wieder was gelernt. Gestärkt mit Pseudo-Isostar, Laugenstange und Viereurokopfschmerztabletten ging es wieder in die Stadt. Zum gamescom-Festival natürlich. Raus aus der U-Bahn, puh, noch kein Regen. Oh, ein Tropfen. Oh, noch einer. Fuck, ein Wolkenbruch! Von trocken auf klatschnass in 2,7 Sekunden, Respekt, ihr Schleusenöffner da oben!</p>
<p>Pünktlich zu <strong>Timid Tiger</strong> war es wieder trocken. Es, nicht ich. Wie immer ein feines Konzert der Kölner. Auch wenn Clubs gegen die Open Air-Bühne immer gewinnen. Egal. Zwischendurch beim <strong>Mario Kart Family &#038; Friends Cup</strong> teilgenommen und mit 1:57 auf Marios Piste eher versagt. Auch egal. Denn schon stand <strong>Olli Schulz</strong> auf der Bühne. Der Mann mit den besten Ansagen der Welt. Er müsste eigentlich gar nicht singen. Er könnte auch einfach dort stehen und plaudern und ich würde ihm zuhören. Immer wieder. Warum hat der Mann keine eigene Fernsehsendung? Großartiger Typ!</p>
<p>Und dann war das Wochenende fast vorbei. Es endete auf der Couch. Füße hochgelegt, eine Pizza mit Salami und Peperoni dampfend auf dem Teller vor mir und ein paar Partien FIFA10 auf der ausgeliehen PS3 gegen den Computer. 6:1 gegen Karlsruhe und 2:1 gegen Aachen. Mit Lautern natürlich. Dem Verein, der am Freitag Abend nach einem grandiosen Sieg über den FC Bayern Tabellenführer der Fußball-Bundesliga sein wird. Vielleicht der Beginn eines weiteren epischen Wochenendes.</p>
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		<title>London Nights</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 06:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stiller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme und Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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Foto: Kool Filmdistribution
&#8220;Ich hab dich vorhin beobachtet &#8211; und ich hab versucht mir vorzustellen, wie du lebst.&#8221;
Manchmal entscheidet ein einziger Satz in einem Trailer, ob ich einen Film sehen möchte. Bei London Nights war es dieser.

Veras Handy klingelt. Ihr Ex. Sie lässt es klingeln, irgendwann legt er auf. Sie verlässt den Club, steht auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><img class="alignnone" src="http://thestiller.de/images/londonnights.jpg" alt="" width="600" height="300" /><br />
Foto: Kool Filmdistribution</p>
<p>&#8220;Ich hab dich vorhin beobachtet &#8211; und ich hab versucht mir vorzustellen, wie du lebst.&#8221;</p>
<p>Manchmal entscheidet ein einziger Satz in einem Trailer, ob ich einen Film sehen möchte. Bei <strong>London Nights</strong> war es dieser.</p>
<p><span id="more-2614"></span></p>
<p>Veras Handy klingelt. Ihr Ex. Sie lässt es klingeln, irgendwann legt er auf. Sie verlässt den Club, steht auf der Straße und da spricht er sie an. Der Unbekannte. Mit den oben genannten Worten. Sie ziehen um die Häuser, trinken Wein, malen sich mit einem angekokelten Korken Schnurrbärte unter die Nase, verschweigen sich ihre Namen. Sie wollen nicht nach Hause, also nehmen sie sich ein Hotelzimmer. Vera macht ein Polaroid des Bettes, schläft ein und verlässt das Hotel am nächsten Morgen ohne sich zu verabschieden. Tage später treffen sie sich wieder. Sie freuen sich. Und machen ein Spiel aus den nächsten Verabredungen: &#8220;Du sagst wann, ich sage wo.&#8221; Bis sie sich verpassen.</p>
<p>Eine Geschichte von mehreren im Film. Schnittstelle ist ein besetztes Haus in London, das auch woanders stehen könnte, in Barcelona, New York, Amsterdam oder Berlin. Es ist voller junger Leute, die vielleicht etwas suchen, vielleicht einfach leben wollen. Axl ist aus Spanien angereist um seinen Vater zu finden, der ihn verlassen hat, als er drei Jahre alt war. Mike ist besessen vom Fallschirmspringen, hat sich bei seinem einzigen Versuch aber bereits im Flugzeug vollgekotzt. Und Vera versucht mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.</p>
<p>Manche Szenen werden nur kurz angerissen, andere gefühlt in Slow-Mo gezeigt. Der Soundtrack mit Black Moustache, Tindersticks und Good Shoes ist gigantisch. Im Grunde wirkt London Nights wie ein riesiger Videoclip und passenderweise wird gegen Ende des Films ein Clip im besetzten Haus gedreht und alle Bewohner feiern und rennen mit Tiermasken herum. Vielleicht ist Axl der eigentliche Hauptdarsteller, für mich sind es Vera und der Unbekannte. Und das Polaroid vom Hotelbett, dass irgendwann bei Mike landet. Der es auf ein Plakat für ein kleines Festival in seinem Club namens Lost and Found nutzt. Passender Name, für alle die Figuren, die suchen und gefunden werden möchten.</p>
<p>Übrigens interessant, dass der Film in Deutschland zwar einen englischen Titel trägt, aber dennoch umbenannt wurde. Vielleicht soll er so dem jungen, für London schwärmenden Indie-Publikum suggerieren, dass er das Leben ihrer Traumstadt zeigt. Aber wie schon geschrieben, er könnte in jeder größeren Stadt spielen. Im Original heißt er Unmade Beds. Und das passt eigentlich besser. Zu Axl. Zu Vera und ihren Polaroids. Zu all den abgelegten Matratzen im Keller des Hauses.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/H5hA2Nl1kJY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/H5hA2Nl1kJY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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