
Was den Fußballfans der Anpfiff eines wichtigen Spiels oder den Jahreswechselwilligen Silvester, das ist für die Jecken 11:11 Uhr am 11. November. Die letzten Sekunden werden herunter gezählt, dann regnet es Konfetti, Klopapierrollen fliegen über die Köpfe von tausenden Menschen hinweg, alles schreit Alaaf! (oder in weniger zivilisierten Gegenden wie Düsseldorf und Mainz Helau!) und besingt den Dom. Ja, die Karnevalssaison hat begonnen.
Für Außenstehende ist das sicher völlig befremdlich. Da tanzen auf dem völlig überfüllten Heumarkt Hühner mit Füchsen, Bierkrüge mit m&ms, Bienen mit Gießkannen. Kölsch strömt aus den Fässern, auf der Bühne spielen lokale Größen wie die Bläck Föös, Marie-Luise Nikuta und die Höhner ihre Gassenhauer und alle schunkeln bis in die Abendstunden mit. Eine Touristengruppe aus Asien weiß nicht, ob sie lieber sich selbst oder all die illustren Gestalten fotografieren soll. Einer herben Schönheit fallen Kokosnüsse aus dem BH. Der örtliche Kostümladen macht einen der besten Umsätze des Jahres.
Nach zwei Stunden fahre ich zurück und mache mich wieder an meine Arbeit. In meinem Ohr erklingt ein altes Lied: Hey Kölle, do bes e Jeföhl! Schön, endlich hier zu wohnen. Aber nicht nur wegen des Karnevals.
Ich kann mit Karneval und Fasching einfach nichts anfangen.. Keine Ahnung warum.
Als Kölsches Urgestein mag ich Karneval selbstverständlich – nur den 11.11 finde ich immer etwas befremdlich. Vor allem dann, wenn man dringend unkarnevalistische Dinge zu tun hat aber in unmittelbarer Nähe der Zülpicher Straße wohnt…
Ich stimme Marcel da zu 100% zu
Starbucks Coffee aus der Dose ist einfach total genial.
Macht sich saugut auf meinem Tisch. Haha. Bis jetzt kam ich noch nicht dazu, ihn zu trinken. Werde dann aufjd. berichten, wie er war.
Es ist ein “Starbucks doubleshot Energy+coffee with guarana ginseng b vitamins”
Ich bin in Köln geboren, ich mag Köln sehr gerne und nun wohne ich in Aachen, einer weiteren jecken Hochburg, aber Karneval wird dennoch nie etwas sein, das ich verstehen werde. Ganz ganz grausige Zeit, in derich mich immer zu Hause einsperre.
*hust* Session *hust* nicht Saison!!!!!
ich mag Karneval nicht…
und ich wohne, wie LaRocca in Aachen.
Catha: Klingt ziemlich crazy, die Mischung. Aber ausprobierenswert.
Meine Beste: Richtig!
Julia: Oh, denk ich mir. Da bin ich froh, dass es hier in Ehrenfeld ruhiger zugeht.
Marcel, LaRocca und Verena: Ich glaub bei Karneval werden immer Geschmäcker und Welten aufeinander prallen.
Ach, dieser alljährliche Rückfall in die Barbarei, das ist nichts für mich … :-p
Ich hab auch das in der Größe A6
Auch wenn ich ursprünglich aus der Nähe Köln kommen, wo ja die Jecken zu Hause sind und meine Familie immer total Karnevalverrückt war und mich armes Kind mit gräßlichen Kostümen und in den Augen brennende Schminke gequält haben und mich auf diese Büttensitzungen geschleppt haben, kann ich damit nichts anfangen. Für mich war das immer zu laut, zu bunt, zu viel. Ich bin einfach für große Feste, die ohnehin nur aus Saufen hinaus laufen nicht gemacht. Aber hier in Bayern ist der Karneval (oder wie die Bayer sagen “Fasching”) eh nicht sooo populär wie damals, als ich noch in NRW gewohnt hab. Glück für mich ^^
Wenn hier im Norden die Jecken losgelassen werden, wirkt das alles eher peinlich. Aber in Köln isses cool! Glaub ich. Hab ich mal gehört.
Für mich ist jeden Tag Karneval… Es ist toll Transsexuell zu sein!
Dr. Borstel: Barbarei? Pfuiii!
Celina: Haben die bei euch in Bayern denn nen lustigen Ruf? Bei nem Bekannten riefen sie “Radi Radi!”.
Torsten: Ja, isses. Solltest du mal erleben.
Basti: Aber nicht jeden Tag trinken, hörste?
ja, ja… der saufende mob.
abartig.
Karneval ist ja nicht nur saufen. Also, eigentlich zumindest.