
Über die Herkunft der Currywurst werden allerlei Unwahrheiten verbreitet. Zeit damit aufzuräumen. Die Currywurst kommt nicht aus Berlin, nicht aus Hamburg und schon gar nicht aus dem Ruhrpott. Sie kommt aus Köln. Wie sonst lässt sich die Zahl von Currywurstbuden in der schönsten Domstadt der Welt erklären? Grund genug für meinen Lieblingskollegen Jérôme und mich eine neue Reihe zu starten, den Wurstcheck. Los geht es heute mit Schmitt Foxy Food in der Friesenstraße. Immerhin werben sie mit einem großen Slogan: “Wir geben der Wurst die Würde zurück!” Ob das stimmt?
Die Einrichtung: Stylish, aber zum längeren Verweilen lädt der Laden auch nicht ein. Warum auch? Hier gibt es schließlich nicht viel außer Currywurst.
Die Auswahl: Currywurst, Bratwurst, Kalbsbratwurst, Rostbratwurst, Schinkengriller, zwei Sorten Biowurst, Hot Dog, Schnitzel. Ganz ordentlich.
Beilagen: An der Theke liegen ein paar Brötchen. Zum Fleisch gibt es Fritten, die in Erdnussöl baden, Kartoffelsalat und einen gemischten Salat. Viel mehr braucht es wohl auch nicht.
Saucen: Verschiedene Schärfegrade gibt es nicht. Es gibt bloß eine klassische Currysauce und eine süße. Dazu Paprika Aioli (nicht so büro-geeignet), Sourcream, Ketchup und Mayo.
Getränke: Gute Auswahl. Neben Kölsch und vier Sorten Beck’s gibt es diverse Fritz Kolas, Coca Cola, Bionaden, Sprudel und für die müden Besucher Red Bull. Dafür gibt es einen gereckten Daumen.
Die Kosten: So richtig günstig ist der Laden nicht. Für ne simple Currywurst mit Pommes schiebt man 4,80€ über die Theke. Mit Getränk als Menü sind es 6,30€. Nur ist es das Geld wert?
Die Anrichtung: Wurst und Fritten, übrigens im Schmittjargon WuchtBrumme und GrillGold, liegen zusammen in einem Pappschälchen, dazu gibt es den Holzpieker. Passt nicht so wirklich zur eigentlich ganz feinen Einrichtung, aber zum Gericht. Ich mein, hey, Currywurst und Pommes.
Die Wartezeit: Der Laden war trotz Mittagszeit leer. Gut, darüber könnte man sich schon seine Gedanken machen bei der Lage. Die Würste brutzelten schon auf dem Grill, die Fritten wurden aber noch mal frisch im Erdnussöl gebadet. Bestellt, bezahlt, an den Stehtisch gestellt, dauerte es knapp über fünf Minuten, bis das Essen vor uns stand. Passt, geht aber bei schon vorbereiteten Würsten auch schneller. Wie das wohl läuft, wenn im Laden Betrieb herrscht?
Butter bei die Fische, der Geschmack: Eher enttäuschend. Die Wurst lag schon zu lang auf dem Grill, war daher ziemlich trocken. Die Fritten waren versalzen, vom Erdnussöl merkte man nichts. Die Currysauce schmeckte wie eine durchschnittliche Currysauce.
Die Bewertung: Auf der nach unten offenen Christian Rach-Gedächtnisskala rangiert Schmitt Foxy Food auf Höhe des Freizeitparkimbisses. Die Auswahl ist gut, das Ambiente ganz nett, aber mein Gaumen freute sich nicht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war eher mangelhaft. Einziger Lichtblick: die Fritz Kola. Und die Würde, tja, die hat die Wurst in diesem Laden leider nicht zurück bekommen.
Doch das ist nur eine Meinung. Was Jérôme über Schmitt Foxy Food denkt, erfahrt ihr in seinem Blog. Und wie geht es weiter? Nun, der nächste Wurstcheck steht in drei Wochen auf dem Mittagspausenplan. Und ich bring jetzt nicht den Kalauer mit “dann geht es um die Currywurst”.
Na toll. Jetzt hab ich Hunger.
Ich auch. Und ich stelle fest, dass ich schon lang nicht mehr in der Friesenstraße war.
Bin gespannt, welche Läden ihr noch so testet.
Oar nee, du Arsch. Seit Wochen hab ich Bock auf Currywurst
Wurstcheck kenn ich nur vom Toilettengang! HA HA. Aber tolle Idee. Ich werd mir dann heute mal ne Frikadelle kaufen!
Du kannst sagen, was du willst, und von mir aus kannst du noch so Recht damit haben. Aber eines ist definitiv gelogen: Köln ist NICHT die schönste Domstadt der Welt! Und falls du dich auf die tatsächliche schönste Domstadt der Welt beziehst, verstehe ich den Zusammenhang zwischen Köln im Satz davor und Regensburg als schönste Domstadt nicht und muss dir sagen, dass es hier gar nicht sooo viele Currywurstbuden gibt
Na, auf die Ergebnisse bin ich mal gespannt. Vielleicht teste ich dann mal was aus Köln. Ich persönlich mag ja die aus dem Hürth Park, aber das ist ja nicht Köln.
Das Schlimme ist ja, ich bekomme selbst Hunger, wenn ich den Beitrag hier sehe. Vielleicht ein schwacher Trost für euch.
m4ki: Lass mich kurz überlegen, ob ich deinen Worten über Regensburg Glauben schenke? Hm. Nö.
Maren: Vielleicht essen wir ja mal auswärts.
Nanu, Stiller macht einen auf Galileo?
Solltet ihr mal machen.
Und Hürth ist ja jetzt auch nicht sooo weit von Köln entfernt. Ich ess zwar keine Currywurst, aber normale Bratwurst. Dazu packen die ordentlich Senf drauf und Brot darf man sich so viel nehmen wie man möchte. Gut, Pommes gibt es da jetzt glaub ich nicht, das ist aber auch eben nur so ein kleiner Stand da im Hürth Park. Und auch immer richtig viel los, lohnt sich aber. Und von den Currywurst-Essern weiß ich, dass die auch ganz hervorragend schmecken soll.
Falls ihr etwas gutes findet, vielleicht geh ich dort dann auch mal hin, muss ja zur Zeit immer von Brühl nach Köln zur Berufsschule.
ih bah! überleg dir mal ernsthaft WAS du da genau isst. gehäxeltes tier, verpackt im eigenen DARM!
BÄH! der pure dreck!
fundamentalistische grüße.
Dr. Borstel: Das war jetzt die Retourkutsche für den Zweiohrborstel, ne?
Maren: Wo ist denn die Berufsschule? Dann könnt ich mal überlegen, ob da in der Nähe unser Goldkandidat ist.
veganer: Oh, damit hab ich keine Probleme.
Aber Geschmäcker sind verschieden und die ethischen Gründe von Vegetariern und Veganern kann ich durchaus nachvollziehen.
In der Mittagspause nach Hürth und zurück – ich bin dagegen
. Abgesehen davon: schöner Artikel. Mich würde interessieren, ob die SCHMITT-Jungs auf unsere Berichte aufmerksam werden und auf uns zukommen, um unseren durchwachsenen Eindruck zu verbessern. Lebenslange Kostenloskost würde mich versöhnlich stimmen
.
Ja ich liebe auch Currywurst über alles und geil das die ursprünglich aus Köln kommen. Ich meine da schmecken sie auch einfach am besten, vor allem an der Bude an der Zülpicher gibt es meiner Meinung nach die besten. Vor allem nach dem feiern gehen gibt es nicht besseres als Pommes mit Currywurst und die gibt es ja zum GLück in Köln an jeder Ecke.
Goldkandidat? Das BK Südstadt ist das, pfui!
Jérôme: Damit könnte ich mich bestechen lassen. Aber nur, wenn Fritz Kola mit drin ist.
Zellenradschleusenwerbemensch: Eben, wer will schon nachts noch nen Döner essen, gibt bloß schlechte Stimmung am Morgen.
Maren: Oh, so weit weg, mal schauen, ob wir so tief im Kölner Süden mal testen.
So weit weg? Wo treibt ihr euch in Köln denn für gewöhnlich rum? Chlodwigplatz ist ja jetzt auch nicht ganz so weit weg.
Ach, ist auch halb so wild. Aber vorerst werden wir wohl zwischen Friesenplatz, Rudolfplatz, Heumarkt und Dom testen, die Ecke.
Ich war da und ehrlich gesagt, seit dem die den Koch gewechselt haben, ist das Essen ein Höchstgenuss. Nebenbei gibt es 2 Sossen mehr und die Fritten sind absolut geil. Ich hab die mit Souscream gehabt dazu Die Chili-Currywurst in jalapeno-Sauce !!! Saugeil !!! Freitag Mittag = Kein Sitzplatz mehr frei !!! Also, fazit: Du hast Pech gehabt und hast noch den Alten erwischt !!!