2011

Tschüss, 2011, du komisches Jahr! Es gab Abschiede und Begrüßungshighfives, privat wie beruflich, viel Musik und manchen Kinofilm, zwei Kurztrips ins benachbarte Ausland, zu wenige gelesene Bücher, trotz Gruselsommer einige nette Abende am Weiher und dank Bürostadion verbesserte Kicker-Skills.

Natürlich gab es 2011 den obligatorischen Besuch der Niederlande, wenn auch bloß für einen Tag, nachdem ich aus Zeitgründen leider auf den gemeinsamen Spontan-Kurztrip mit dem großartigen Jérôme und Christiane ans Meer verzichten musste. Aber wenigstens für Maastricht hat es wieder gereicht. Und für Dänemark, nach 25 Jahren, inklusive LEGOLAND. Das macht zwei Länderpunkte, aber keine neuen. Nächstes Jahr vielleicht. Wenn wenigstens eines der Traumurlaubsziele Toronto, New York und Island abgehakt werden soll.

Ich las 2011 meinen ersten Murakami. Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt. Großartiges Buch. Ich warte sehnsüchtig auf die Taschenbuchausgabe von 1Q84. Laut Verlagsseite erscheint der Sammelband mit Buch 1 und 2 “demnächst” – aber das bedeutet September 2012. Demnächst ist im Verlagswesen sehr relativ. Ansonsten las ich zu wenig. Dafür sehr, sehr Gutes: Die Untreue der Grönländer und So was von da zum Beispiel. Sehr empfehlenswert.

Ich sah 2011 den Zauberer von Oz im Kino. Und zwölf weitere Filme. Sehr beeindruckend war Winter’s Bone, ganz und gar kein Feel-Good-Movie, genau wie der erst vor drei Tagen gesehenen Clooney-Gosling-Politfilm The Ides of March. Sehr verträumt dagegen war Midnight in Paris, total meschugge I’m Still Here.

Fantastische Konzerte gab es einige, das womöglich beste dagegen verpasste ich aus eigener Dummheit. Und als ich vorgestern Novocaine for the Soul ins SingStar-Mikrofon jammerte, rollte eine Träne über mein Musikherz. Sicher ebenso unvergesslich, aber aus viel erfreulicheren Gründen, war der Auftritt der Foo Fighters im Gloria. Fast magisch William Fitzsimmons im Studio 672 mit anschließendem Schneefall. Und weil es so verdammt viel Spaß machte einen Live-Blog zu schreiben, zählt auch der musikalisch grenzwertige Bundesvision Songcontest zu den Höhepunkten 2011.

Natürlich darf an dieser Stelle auch die lastfm-Top 25 nicht fehlen:

25. Smith & Burrows – 132x gespielt
24. Incubus – 136
23. Air – 138
22. Rise Against – 140
21. Interpol – 141
20. Gisbert zu Knyphausen – 148
19. Thees Uhlmann – 149
18. Dillon – 159
17. FM Belfast – 185
16. Heartsounds – 186
15. Funeral For A Friend – 188
14. William Fitzsimmons – 198
13. Casper – 208
12. The National – 229
11. The Futureheads – 256
10. Shout Out Louds – 257
09. The XX – 259
08. Young Rebel Set – 263
07. Beatsteaks – 290
06. Garbage – 291
05. Weezer – 461
04. Foo Fighters – 497
03. Fucked Up – 536
02. Friska Viljor – 730
01. Frank Turner – 1.166

Und sonst so? Als kleine immer mal wieder Reihe wurde im Februar der Hunger, stiller! angestoßen, mit dem Bürger, dem Spundekäs und dem Rucola-Forellen-Salat, der es sogar in ein richtiges Kochbuch schaffte. An Wieverfastelovend im März war ich der Dude, ich kaufte mir eine Kaffeemühle zur Aeropress und war wieder bei der lit.cologne, die im kommenden Jahr leider ein sehr schwaches Autorenfeld hat.

Im April gab’s Kunst bei der artcologne und gefrorenen Joghurt ohne Gummibärchen bei Frozen Yogurt, im Mai den BBC Sherlock im Kino – am 01.01.12 läuft in England übrigens die erste Folge der zweiten Staffel – und Eva und Stevan Paul kürten meine Hipster-Tortilla-Pizza zur besten Neukreation der Futteridee.

Im Juli wollten die Bierprofis von We Like That andere Lieblingsbiere kennenlernen, zum Beispiel das Helios. Im August ging’s auf die Bundesgartenschau in meiner Heimatstadt Koblenz und auf die gamescom. Und im Herbst auf ein paar Neueröffnungen.

Tja, das war 2011. Und in ein paar Stunden startet 2012. Vorher gibt’s natürlich noch Ein Herz und eine Seele, Dinner for One und das ein oder andere Kaltgetränk. Und das neue Jahr wird hier mit einer schönen Sache beginnen. Freut euch drauf und kommt gut ins neue Jahr – möge es für uns alle ein gutes werden. Und nicht vergessen, Punsch ist keine Bowle und Bowle kein Punsch.

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. last.fm rückblick ist gut, hab ich auch mal schnell noch eingeschoben..^^

    auf ein neues.

    prost neujahr!

    :)

  2. was für ein schöner rückblick! [den ich aus gründen der abstinenz erst jetzt erblicke..]

    frohes neues noch, und den forellensalat kann ich wirklich nur allen ans herz legen ;) !

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